Wien lernt von Jena, das sich seit Jahrzehnten mit optischen Technologien als Forschungssstadt positioniert.

Jena positioniert sich seit Jahrzehnten als eines der Zentren für optische Technologien. Ein enges Netzwerk aus Wirtschaft und Wissenschaft pflegt dieses Image mit Nachdruck. Grund genug, um bei einem Runden Tisch im Hub Vienna der Frage nachzugehen, was Wien von der „Stadt des Lichts“ lernen kann.

Rund um das Unternehmen Carl Zeiss baut Jena seine lange Tradition der Optik- und Feinmechanikindustrie aus. Heute sind in Jena und Umgebung mehr als 90 Unternehmen der optischen Industrie angesiedelt, darunter internationale Leitunternehmen wie Jenoptik, Schott und Zeiss.

Ergänzt werden sie von international bekannten Forschungseinrichtungen, die sowohl in der Grundlagen- wie auch in der Angewandten Forschung an Technologien wie Lasertechnik, Beleuchtung, Medizintechnik und Maschinenbau forschen.

Grund genug, um mit Wissenschafterinnen und Wissenschaftern aus Wien und Jena darüber zu diskutieren, welches Potenzial diese Technologien bieten und wie ein gemeinsames Vorgehen zur Stärkung des Standorts aussehen könnte.

Die Ansichten, wie es mit einer konzertierten Photonik-Strategie weitergehen könnte, gingen an diesem Abend auseinander. Eine Studie des BMVIT wird in den nächsten Monaten mehr Aufschluss über den Weg der Photonik in Österreich geben. Das Potenzial ist sicherlich groß.